Israel und die islamistische Terrororganisation Hamas sollen sich laut Berichten grundsätzlich auf eine Waffenruhe im Gazastreifen geeinigt haben. Noch seien letzte Detailfragen offen. Die Times of Israel berichtete in der Nacht unter Berufung auf arabische Unterhändler, dass in den Vermittlungsgesprächen in Doha, der Hauptstadt Katars, insbesondere Einzelheiten zum angestrebten Rückzug der israelischen Armee aus Teilen des Gazastreifens geklärt werden müssten.
Quellen aus dem Umfeld der Hamas gaben an, dass Israel aufgefordert worden sei, Karten und einen Zeitplan für den Rückzug vorzulegen. Internationale Vermittler sollen die Umsetzung überwachen. US-Außenminister Antony Blinken erklärte in Washington: „In diesem Moment, während wir hier sitzen, warten wir auf das letzte Wort der Hamas über ihre Zustimmung.“ Er zeigte sich zuversichtlich, dass eine Einigung erzielt werde, ließ jedoch offen, ob dies noch vor der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident am kommenden Montag geschehen werde.
Arabische Unterhändler, die von der Times of Israel zitiert wurden, spekulierten, dass die Einigung heute oder am Donnerstag in Form einer gemeinsamen Erklärung der USA, Katars und Ägyptens bekanntgegeben werden könnte. Diese Länder vermitteln zwischen Israel und der Hamas, da direkte Verhandlungen nicht stattfinden.
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