„Mit Terroristen verhandelt man nicht. Terroristen bekämpft man – mit allen Mitteln, meine Damen und Herren. Bereits damals haben deutsche Linksextremisten und palästinensische Terroristen bestens harmoniert. Ihr gemeinsamer Feind war und ist das westliche System.“
Diese Worte wählte der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland am 6. Juni 2025 im Bundestag – und traf den Nagel damit auf den Kopf. Zwei Wochen später haben die AfD-Bundessprecher dann eine Stellungnahme zu den israelischen Luftschlägen auf das iranische Atomprogramm abgegeben, deren Duktus eher zu Baerbock, Steinmeier oder Stegner passt. Mit Aufrufen zur „Mäßigung der Kriegsparteien“ und „Sorgen“ über eine „weitere Eskalation des Nahost-Konflikts“ lieferten sie ein Statement, das sich in die bekannten leeren Phrasen und die Sonntagsredenpolitik der Bundesrepublik einreihen lässt.
Die AfD wurde dabei einst gegründet, um genau diese Lebenslügen zu beenden. Trotz aller Erfolge – die Rückbesinnung auf diese Wurzeln ist dringend notwendig. Diese aktuelle politische Entwicklung meiner Partei, die mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine begann, halte ich für einen politischen Irrweg, der weder durch das Parteiprogramm noch durch die Mitgliedermeinung gedeckt ist.
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