Wie die israelischen Streitkräfte am Sonntagmorgen mitteilten, soll es in drei Gebieten des Gazastreifens zu einer „taktischen Pause“ der Kampfhandlungen kommen. Damit möchte man den schwierigen humanitären Bedingungen begegnen. Betroffen sind die Regionen Muwasi, Deir al-Balah und Gaza-Stadt. Dort werde man die Kampfhandlungen bis auf Weiteres täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr einstellen.
In einer Mitteilung über den Onlinedienst Telegram erklärte die Armee, dass in diesen Gebieten „sichere Routen für Konvois mit humanitären Hilfslieferungen ausgewiesen werden“ sollen. Bereits am Samstagabend war die Wiederaufnahme von Hilfsgüterabwürfen aus der Luft über dem Gazastreifen bekannt gegeben worden. Zudem sei die Einrichtung humanitärer Korridore zur sicheren Passage von Konvois der Vereinten Nationen mit Lebensmitteln und Medikamenten angekündigt worden.
International wird Israel scharf für die Vorgehensweise in Gaza kritisiert. Mehr als hundert Hilfsorganisationen hatten zuletzt eindringlich vor einem drohenden „massenhaften Verhungern“ in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen gewarnt.
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