Ist Tolerieren schon „Zusammenarbeit“ mit der AfD? CDU-Vizegeneralsekretärin Christina Stumpp gerät in Erklärungsnot

vor 9 Monaten

Ist Tolerieren schon „Zusammenarbeit“ mit der AfD? CDU-Vizegeneralsekretärin Christina Stumpp gerät in Erklärungsnot
Bildquelle: NiUS

Wie tief der Eiertanz der Union im Umgang mit der AfD inzwischen die Reflexe sogar der Parteispitze in Mitleidenschaft zieht, hat dieser Tage die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp bei den Kollegen von Politico unfreiwillig zu Protokoll gegeben. Im Podcast mit Gordon Repinski ist eine durchaus bezeichnende Momentaufnahme, eine mentale Miniatur der verwirrten Gedanken und Gefühle entstanden.

Anfangs hält Stumpp als versierte Parteisoldatin trittsicher Kurs: „Wir machen CDU pur. Wir kümmern uns um die Sorgen und Nöte der Leute im Land …“, sagt sie. Und was passiert, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft wird und für die Union ohne Linkspartei nichts mehr geht, will Repinski wissen.

Stumpp stabil: „Wir kämpfen bis zum Wahltag für CDU pur und dass wir stärkste Kraft werden.“ Aber was genau bedeutet „Zusammenarbeit“, wird sie gefragt: „Ich bleibe dabei: Wir haben eine klare Haltung, keine Absprachen, keine Koalition …“

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