Es wäre ja auch fast zu schön gewesen, würde es nicht auch kritische Stimmen gegen die Meloni-Regierung geben. Zu einträchtig, fast zu märchenhaft, stünde die Mitterechts-Koalition in Italien da, trotz aller (Ver-)Änderungen, nach über 1.000 Tagen mit dem ersten weiblichen Premier, Giorgia Meloni. Und, klar, es wäre auch nicht Bella Italia, würde es keine Streiks bei den Öffentlichbediensteten und Busfahrern geben, oder ultramilitante Demos gegen den rechtskonservativen Staat. In Deutschland selbst schreiben und benennen immer noch viele Leitmedien Melonis Partei, die Brüder Italiens (FdI), als postfaschistisch.
Da trifft es sich ganz gut, dass der italienische Zeitungsmarkt noch breitgefächert ist, von links bis rechts, mit nur ein bisschen Mitte. Das linksliberale, sich selbst als, zentristisch verortende Blatt, nämlich die Tageszeitung La Stampa, versucht seit Wochen subtil Stimmung gegen Meloni und ihre Koalition zu machen, unter dem Deckmantel der sachlich-fairen Berichterstattung.
La Stampa sieht bei Königin Giorgia I. bereits das ‚Ende der Monarchie‘ kommen.
Dann, noch etwas melodramatischer, ja, eher tragikkomisch, „Meloni, umringt von Vasallen – und plötzlich ist niemand mehr still“
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