In der ARD-Sendung Hart aber fair ging es, zumindest was die Gäste betrifft, um die Fünf-Prozent-Hürde. In einem Vierkampf duellierten sich Dorothee Bär (CSU), Christian Lindner (FDP), Sahra Wagenknecht (BSW) und Jan van Aken (Die Linke) – also Vertreter aller vier Parteien, die realistische Hoffnungen haben, die Fünf-Prozent-Hürde bei der anstehenden Bundestagswahl knapp zu übertreffen.
Während die Diskussion größtenteils sachlich verlief, fiel Linken-Chef Jan van Aken vor allem durch Pöbeleien gegenüber den anderen Parteivertretern auf – insbesondere mit Wagenknecht geriet er immer wieder aneinander. Nachdem der Linken-Politiker zum Beispiel gefragt wurde, ob er finde, dass die Ukraine den Krieg mit Russland gewinnen müsse, antwortete er: „Ich finde, sie darf ihn [den Krieg] nicht verlieren, weil dann das Völkerrecht gebrochen wird.“ Es dürfe keinen Diktatfrieden geben.
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