Anlässlich des 60. Geburtstages der britischen Schriftstellerin J.K. Rowling vor wenigen Tagen nutzten einige Medien die Gelegenheit und ergossen sich in hämischen Kommentaren über die berühmte Harry-Potter-Erfinderin. Der Grund dafür ist so banal wie bezeichnend: Sie hatte sich erdreistet, eine eigene Meinung zu äußern und sich gegen den radikalen Transaktivismus auszusprechen.
Die Berichte, die in der letzten Woche über J.K. Rowling und ihr Schaffen veröffentlicht wurden, könnten nicht gehässiger sein. Der öffentlich-rechtliche WDR fragt in einem Bericht beispielsweise: „Warum ist sie so umstritten?“ Die taz veröffentlicht in einem Kommentar sogar „Feindliche Geburtstagsgrüße an J.K. Rowling“ und wirft ihr in dem Artikel nicht nur transphobes Verhalten vor, sondern unterstellt ihr, sie würde sich mit ihrem Vermögen auch Einfluss auf die Politik erkaufen.
Der Begriff „Terf“ wird als Schmähung für Personen genutzt, die nicht akzeptieren wollen, dass Männer in Frauenkleidern wirklich Frauen sind.
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