Die hohen Benzinpreise aufgrund der Lage in Nahost sorgen für Wut bei vielen Menschen in Deutschland. Im Bundestag rät Umweltminister Schneider, man solle doch E-Auto fahren. Die Runde ist sich einig: Das ist ein Marie-Antoinette-Moment. NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt gerät in Fahrt: Die SPD verachte die Sorgen und Bedürfnisse ganz normaler Menschen. Auf die Frage, ob man nicht die CO2-Steuer aussetzen könne, um die Bevölkerung zu entlasten, hatte Bundesumweltminister Carsten Schneider einem AfD-Abgeordneten beschieden: „Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto, dann sind Sie nicht abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
Hier der Talk zu Schneiders E-Auto-Empfehlung im Video:
Für Julian Reichelt ist das ein „Marie-Antoinette-‚ja dann sollen sie doch Kuchen essen‘-Moment“. Es habe ihn vollkommen fassungslos gemacht, dass Schneider praktisch gesagt habe: Dann soll das Volk doch Tesla fahren. Ausgerechnet ein Mann aus der SPD, der Partei des deutschen Volkswagens. Der NIUS-Chefredakteur: „Die SPD hasst das Auto, die SPD hasst den Verbrenner, die SPD verachtet die Sorgen und Bedürfnisse ganz normaler Menschen.“Bei der Abfälligkeit, die man in der früheren Arbeiterpartei SPD heute für die kleinen Leute hege, sei es kein Wunder, wenn sie in Baden-Württemberg gerade Richtung fünf Prozent rausche. Wie es dazu kommen konnte, fragt sich Reichelt: „Eigentlich ist es doch so: Wenn deine innere Verachtung für normale Menschen so groß ist, müsste es in der SPD Schutzmechanismen geben, dass du niemals in Verantwortung aufsteigst. Diese Schutzmechanismen sind jetzt kaputt, du wirst belohnt, wenn du die Arbeiter hasst.“
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