Teambuilding und „wichtige Weichenstellungen“ für den „Herbst der Reformen“ stand auf dem Programm der ersten gemeinsamen Kabinettsklausur der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU), die am 30. September und 1. Oktober in der Berliner Villa Borsig am Tegeler See stattfand. Eine Zusammenkunft, die am Ende mit 230.658 Euro zu Buche schlug, wie der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Michael Meister (CDU) jetzt auf Anfrage des AfD-Abgeordneten Maximilian Kneller mitteilte.
Frühere Bundesregierungen hatten für ihre Klausuren meist das Gästehaus im Brandenburgischen Meseberg genutzt, wo Kanzler, Minister und Mitarbeiter auch übernachten können. Um andere Bilder als etwa die Ampel-Regierung zu produzieren, hatte sich Merz für die Räumlichkeiten der Akademie des Auswärtigen Amtes in der Villa Borsig am Tegeler See in Berlin entschieden, sodass die Teilnehmer als „Heimschläfer“ deutlich weniger Kosten verursachten.
Wie die mehr als 230.000 Euro am Ende doch wieder zustande kamen, rechnet Meister in dem Schreiben punktgenau vor:
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