Der massive, durch einen linksterroristischen Brandanschlag verursachte Stromausfall in Berlins Südwesten im Januar 2026, der rund 45.000 Haushalte bei eisigen Temperaturen ohne Strom und Heizung ließ, hat nicht nur die Schwächen der kritischen Infrastruktur, sondern auch das desolate Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) offengelegt. Der Skandal wurde handfest, als der rbb enthüllte, dass Wegner am Samstag um 13:00 Uhr, mitten in der Krise, Tennis spielen ging – und später die Öffentlichkeit vor laufender Kamera belog. Doch das Problem ist größer als der „unforced error“, um in der Sprache des Tennis zu bleiben.
Denn Wegners Krisenmanagement war ungeachtet der Tennisstunde desolat. Seit den Morgenstunden herrschte in den betroffenen Berliner Bezirken Chaos: Altersheime mussten evakuiert werden, Senioren konnten sich nicht versorgen, das Netz war großflächig ausgefallen, die Feuerwehr im Dauereinsatz. Verstärkt wurde die Notsituation von Minusgraden und mancherorts zehn Zentimeter Neuschnee. Gleich vier Krankenhäuser waren von dem Stromausfall betroffen und die Lage dementsprechend ernst.
Ein Krisenmanagement als Hypothek: Wegner dürfte im bevorstehenden Wahlkampf Angriffsfläche bieten.
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