Überwältigende Natur mit malerischen Stränden und fesselnder Landschaft, ein mythischer Sehnsuchtsort für Generationen von Abenteurern und hoffnungsvollen Auswanderern. Kalifornien galt als Symbol amerikanischer Verheißung: Freiheit, Sonne und Reichtum, the American Way of Life in seiner kristallinen Form. Eine schleichende Europäisierung zernagt nun die Reste des American Dream.
Kalifornien, allein der Name atmet literarisches Gold. Verwurzelt in der spanischen Romanwelt, besungen von Garci Rodríguez de Montalvo in seinem Werk „Las Sergas de Esplandián“ aus dem Jahr 1510, hallt der Name des „Golden State“ als Sehnsuchtsort von Millionen Auswanderern wie ein mythisches Goldland bis heute nach. Ein Geist der Freiheit und der unermüdliche Wille, aus der wilden Schönheit ein El Dorado freiheitlicher Zivilisation zu formen, ließen den Staat auf Rang vier der größten Ökonomien, hinter den USA, China und der Bundesrepublik emporwachsen.
Kalifornien, die Vereinigten Staaten im allgemeinen, waren der Fluchtpunkt von Millionen Europäern, die Armut, Zensur und repressiven Regimen auf dem alten Kontinent den Rücken kehrten. Ihr Traum hieß „Selbstbestimmung“. Sie wollten alles, nur nicht zurück in die Matrix der europäischen Zwangsgesellschaft.
Heute scheint es, als seien die Flitterwochen romantischer Träume und Zukunftshoffnungen passé. Kalifornien gleicht mehr und mehr einer Brüsseler Provinz und einem Experimentierfeld für bürokratisch gesteuerten Öko-Sozialismus, in dem Regulierung, Umverteilung und Identitätspolitik die Grundlagen der kulturprägenden Prinzipen von Freiheit und Staats-Skepsis aushöhlen.
Die fatale Drift des Staats in die Arme eines unverkennbaren Euro-Sozialismus mit angeschlossener Kontrollbürokratie und dem phänotypischen Green Deal-Mechanismus materialisiert sich auch im nackten Zahlenwerk: 2025 kletterte die Verschuldung des Bundesstaates Kalifornien auf rund 520 Milliarden Dollar, bei einem Bruttoinlandsprodukt von 4,1 Billionen US-Dollar. Es ist der Spitzenplatz unter den US-Bundesstaaten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











