Das „Totenglöcklein“´, das „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein seiner Partei, der FDP, einst geläutet hatte, ist zum Sturmgeläut geworden: Die Partei ist aus dem Deutschen Bundestag und fast allen 16 Landesparlamenten geflogen. Jetzt will FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki neuer Bundesvorsitzender der laut Umfragen Drei-Prozent-Sekte werden.
Kann der Ex-Bundestags-Vizepräsident die FDP mit einem betont national-liberalen Kurs nach dem Vorbild des legendären 60er Jahre-Parteichefs, Ritterkreuz-Träger Erich Mende (Spitzname „Panzer-Mende“), retten?
In der FDP überstürzen sich die Ereignisse. Der bisherige FDP-Chef Christian Dürr kündigte Ostern an, nicht erneut zu kandidieren. Er werde stattdessen auf dem Parteitag Ende Mai die Kandidatur seines Stellvertreters Kubicki aus Schleswig-Holstein unterstützen.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











