Bundeskanzleramtschef Thorsten Frei fordert eine „Individualisierung des Renteneintrittsalters“. Das erklärte der CDU-Politiker gegenüber dem SPD-nahen Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Seine Forderung begründet Frei damit, dass schließlich „nicht alle gleich lang arbeiten“ könnten.
Die Dauer, über die ein Mensch arbeiten kann, habe mit der Art der Beschäftigung zu tun. „Es gibt Tätigkeiten, da erreichen die Menschen physisch oder psychisch früher eine Grenze, die das weitere Arbeiten schwer möglich macht“, wird Frei zitiert. „Sogenannte Erfahrungsberufe“ würden nicht dazu zählen.
Anschließend fordert der Merz-Vertraute, dass man zudem die geleisteten Beitragsjahre an den Renteneintritt koppeln müsse. „Und es muss auch einen Unterschied machen, in welchem Alter man ins Arbeitsleben gestartet ist“, so der Kanzleramtsminister.
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