Gleich zu Beginn der ZDF-Sendung Lanz geht es am Dienstagabend darum, ob Friedrich Merz mit seiner Entscheidung für ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur Wortbruch begangen habe. Der Kanzlerkandidat der CDU hat einen einsamen Fürstreiter: den Gesundheitsminister Karl Lauterbach.
Lanz leitete sein Gespräch mit Lauterbach damit ein, dass er sagte, dass es im Kanzleramt einen Wortbruch gegeben habe, wie er ihn seit langem nicht erlebt habe. „Das ist erstmal eine Unterstellung“, antwortete Lauterbach direkt. „Ich bewerte die Dinge anders“, sagte er. „Das ist kein Wortbruch?“, hakt Lanz fassungslos nach. „Das ist auch keine politische Lüge?“
Lauterbach antwortet: „So wie es jetzt von Friedrich Merz vorgetragen wurde, ist es kein Wortbruch, weil die Lage hat sich verändert.“ Und zwar so, dass man mehr Geld für die Verteidigung ausgeben müsse. Lanz fragte, ob Lauterbach diese Begründung Merz glaube. Auf Nachfrage des Moderators bekräftigte der SPD-Politiker: „Ja, ich glaube das.“
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM










