Der in der Hamburger Binnenalster eingefangene Wolf ist wieder auf freiem Fuß. Die grüne Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank sprach von einer „rechtssicheren Lösung“ und einer „Auswilderung auf Bewährung“. So wird das Verhältnis zum Wolf rhetorisch verrechtlicht und vermenschlicht.
Wo genau die Auswilderung erfolgt ist, bleibt geheim. In den letzten Tagen wurde das Tier in einer Wildtierauffangstation im niedersächsischen Landkreis Schaumburg betreut. Es soll künftig mit einem Peilsender überwacht und geortet werden. Sollte der Wolf sich erneut einer Siedlung nähern, könnten Jäger dann schneller reagieren.
Am vorvergangenen Wochenende war der Wolf erstmals in Hamburg gesichtet worden. Am Montag der letzten Woche lief er dann in eine Einkaufspassage und griff eine 60 Jahre alte Frau an. Von dort lief er kilometerweit durch die belebte Innenstadt und sprang in die Binnenalster. Dort wurde er schließlich von der Polizei gefasst. Den Polizeibericht über den Vorfall hält die Stadt geheim.
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