„Keine Äquidistanz“: Günther sieht in der AfD die „deutlich größere Gefahr“ als in der Linkspartei

vor etwa 2 Monaten

„Keine Äquidistanz“: Günther sieht in der AfD die „deutlich größere Gefahr“ als in der Linkspartei
Bildquelle: Apollo News

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat seine Kritik an der AfD bekräftigt. In einem Gespräch in der ARD-Talkshow „Maischberger“ erneuerte Günther seine Auffassung von der Gefahr, die von der AfD ausgehe. Der Unionspolitiker machte dabei einen klaren Unterschied zwischen ihr und der Linkspartei.

AfD und Linkspartei könne man nicht „in einen Topf schmeißen“, betonte Günther gleich zu Beginn. „Die AfD ist die deutlich größere Gefahr“, denn es gebe keine Äquidistanz der Union zwischen den beiden Parteien. Deshalb sei für ihn klar, dass es eine „Zusammenarbeit ohne die AfD“ geben müsse. „Und ich glaube, da haben wir auch in der CDU insgesamt mittlerweile einen neuen Blick darauf“, erklärte der Landesvorsitzende aus Schleswig-Holstein.

Auf eine mögliche Zusammenarbeit mit der Linken angesprochen, ruderte Günther herum. Er bleibe bei seiner Position, Beschlüsse zu fassen, die eine Distanz zur Linkspartei „nach außen dokumentieren“, erklärte Günther. Das habe die Union mit Blick auf Thüringen gezeigt. Die Partei habe selbst in schwierigen Situationen „eine handlungsfähige Regierung hinbekommen“, führte Günther fort. Er untermauerte zudem seine Unterstützung für ein Verbotsverfahren gegen die AfD.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel