Knapp zwei Wochen nach Beginn des Nahost-Kriegs zeichnet sich an Ölmärkten keine Entspannung ab. Erneute Drohungen aus dem Iran befeuerten die Sorgen vor einer längeren Blockade der Straße von Hormus. Die Freigabe von Ölreserven der Internationalen Energieagentur (IEA) verpuffte an den Märkten.
Die Ölpreise notierten kurz nach Mitternacht erneut höher: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete knapp 102 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Seit Beginn des Kriegs bewegen sich die Preise auf dem höchsten Niveau seit fast vier Jahren.
Immer stärkere Angriffe der iranischen Streitkräfte gegen die Energiewirtschaft wichtiger Förderstaaten trieben die Preise an. Unter anderem wurden im Oman Treibstofftanks im Hafen von Salala angegriffen, mutmaßlich von iranischen Drohnen. Mit den Attacken will die Teheran die Kosten des Kriegs für die Angreifer in die Höhe treiben.
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