Klinikum führt Selbstverteidigungskurs ein – und empfiehlt Messerangreifer mit Münzen zu bewerfen

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Klinikum führt Selbstverteidigungskurs ein – und empfiehlt Messerangreifer mit Münzen zu bewerfen
Bildquelle: Apollo News

Das Klinikum in Leverkusen bietet ab jetzt einen Selbstverteidigungskurs für alle Mitarbeiter an. Das berichtet die ARD. Der Kurs wurde bereits seit zwei Jahren für Mitarbeiter der Notaufnahme durchgeführt. Der Leiter ist der Chefarzt für plastische Chirurgie, Marc Busche, der gleichzeitig seit über 30 Jahren als Kampfsportler aktiv ist.

Busche gibt gegenüber der ARD zu, dass das Klima im Klinikum in den letzten Jahren rauer geworden sei. Mittlerweile haben Mitarbeiter der Klinik Angst, dass ein Angriff sie selbst treffen könnte, wird der ARD von einer Mitarbeiterin erzählt. Mittlerweile wird auch über Sicherheitskräfte in Kliniken diskutiert. Dies erachte Busche zwar für sinnvoll. Sicherheitsdienste könnten aber nicht schnell genug reagieren, wenn ein Patient plötzlich „ausraste“.

In dem Kurs lernen die Mitarbeiter, wie man mit aggressiven Patienten und Angehörigen umgeht. Beispielsweise ist bei Angriffen vor allem auf Abstand vom Angreifer und den Schutz des eigenen Körpers zu achten. Es wird unter anderem gezeigt, wie man sich aus Würgegriffen befreit und vor Schlägen schützt. Auch das Szenario eines Messerangriffs wird im Kurs durchgenommen.

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