Die Stadt Köln hat der umstrittenen Ditib-Zentralmoschee eine unbefristete Genehmigung für den Muezzin-Ruf zum Freitagsgebet erteilt. Diese Entscheidung folgt auf ein zweijähriges Pilotprojekt. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hatte das Projekt 2021 mit Verweis auf die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit initiiert.
Die Stadtverwaltung begründet ihre Entscheidung damit, dass während der Evaluierungsphase keine Verstöße gegen die vereinbarten Auflagen festgestellt wurden. Die Kölner Zentralmoschee wurde 2018 im Beisein des türkischen Präsidenten Erdogan eröffnet.
In ihrem Auswertungsbericht zum Modellprojekt wischt die Stadtverwaltung die eingegangenen Beschwerden der Bürger mit der Bemerkung beiseite, es seien nur wenige „konstruktive Äußerungen“ eingegangen. Stattdessen wird betont, dass viele E-Mails angeblich „beleidigende Inhalte und Statements, bis hin zu strafrechtlich zu bewertenden Inhalten“ enthielten.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











