Großbritanniens Premierminister Keir Starmer wandte sich am Freitag in einem Video gegen den geplanten „Unite the Kingdom“-Marsch, der am Samstag stattfinden soll. Die Demonstration richtet sich gegen die Migrationspolitik der Regierung. „Ich werde friedliche Proteste immer unterstützen. Aber die Organisatoren des Unite the Kingdom-Marschs verbreiten Hass und Spaltung“, sagte er. Unter den Organisatoren seien auch „vorbestrafte Schläger und Rassisten“, sagte er.
Sie würden die Briten davon überzeugen wollen, dass die Probleme im Land durch diejenigen verursacht würden, die unter ihnen leben. „Das ist nicht das Großbritannien, das ich kenne.“ Das Land sei dann am besten, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkommen, um gemeinsam an einem Zweck zu arbeiten. Man werde die volle Härte des Gesetzes gegen die Proteste einsetzen, wenn sie Hass und Gewalt verbreiten.
„Wir haben bereits Visa für rechtsextreme Agitatoren blockiert, die hierherkommen wollen, um ihre extremistischen Ansichten zu verbreiten. Sie sprechen nicht für das anständige, gerechte und respektvolle Britannien, das ich kenne“, heißt es im Begleittext zu Starmers Video. Bei dem „Unite the Kingdom“-Marsch, der in London stattfinden wird, werden Gesichtserkennungskameras live eingesetzt. Auch beim „Nakba-Tag“, der am selben Tag stattfinden wird, sollen die Kameras eingesetzt werden.
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