Am 28. September wählt Köln einen neuen Oberbürgermeister. In die Stichwahl haben es Berîvan Aymaz (Grüne) und Torsten Burmester (SPD) geschafft. Beide stammen aus Parteien, die zuvor den berüchtigten Wahlkampfpakt mitbeschlossen hatten: In Köln würde man im Rahmen des Wahlkampfes nur positiv über Migration sprechen. „Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge“ dürften „nicht für negative gesellschaftliche Entwicklungen wie die Arbeitslosigkeit oder die Gefährdung der Inneren Sicherheit verantwortlich gemacht werden“, so wollten es CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke und Volt halten.
Ungewöhnlich. Normalerweise ignorieren Kölner die Realität auch ohne Anordnung von oben.
Ein klares Signal. Innenstädtische Verhältnisse will man in den beschaulichen dörflichen Stadtteilen am Rheinstrand nicht haben. Und anders als im Linksrheinischen ist man hier auch gewillt, die Politik, die zu solchen Zuständen führt, abzulehnen.
Denn Aymaz steht für mehr von dem, was die Stadt an den Rand des Kollapses bringt: Während sie eine „starke KVB“ fordert, will sie konkret die Entlastung des Nahverkehrs durch einen dringend benötigten Tunnel auf der Ost-West-Achse verhindern. Stattdessen favorisiert sie den Bau erratischer Fahrradspuren, die den Stadtverkehr behindern und Verkehrsteilnehmer unnötig gefährden, während sie gleichzeitig von Ford Investitionen in den Standort Köln erwartet: Grünes Wünsch-dir-was, wo man ein Ziel mit Maßnahmen zu erreichen glaubt, die diesem Ziel entgegenarbeiten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











