Ein Funktionär der Kölner CDU hat gemeinsam mit einem AfD-Politiker einen Verein gegründet. Der Vorgang hat eine Debatte über die Brandmauer zur AfD ausgelöst – die Partei will nun ein Parteiausschlussverfahren einleiten.
Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat sich am Sonntag in Köln der Verein „Wendepunkt Deutschland – Plattform für den politischen Meinungsaustausch“ gegründet. Nach Angaben des Vereins gehören dem Vorstand Mitglieder der Kölner CDU und der AfD an; zudem soll ein SPD-Mitglied beteiligt sein. Der Name ist an die amerikanische Organisation „Turning Point USA“ des getöteten konservativen Aktivisten Charlie Kirk angelehnt.
Vorsitzender des Vereins ist Dennis Splitt, CDU-Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union (JU) im Stadtbezirk Lindenthal. Einer seiner Stellvertreter ist Matthias Büschges, Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Kölner Rat und ehemaliger Kandidat der AfD für das Amt des Oberbürgermeisters. Weitere Stellvertreter seien laut Vereinsmitteilung „ein SPD-Mitglied und ein weiteres CDU- und JU-Mitglied“, die bislang nicht namentlich öffentlich genannt wurden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











