Der Fall „Schwachkopf“ hat eine Welle der Empörung ausgelöst, welche Äußerungen und Kommentare im Netz teilweise durch Politiker selbst zur Anzeige gebracht werden und zu hohen Strafen bis hin zu Hausdurchsuchungen führen.
Ein hämischer Kommentar über Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat beispielsweise einen Strafbefehl in Höhe von 1200 Euro (15 Tagessätze) zur Folge. Ein Mann aus Baden-Württemberg (Name der Redaktion bekannt) hatte in einer Telegram-Gruppe einen Beitrag, in dem eine Rede des Kanzlers thematisiert wurde, mit den Worten „Was ein Idiot“ kommentiert.
Ein Auszug des Strafbefehls wegen des „Was ein Idiot“-Kommentars.
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