Krieg gegen Iran: Wachsende Terrorgefahr und Furcht vor neuer Flüchtlingswelle

vor etwa 1 Jahr

Krieg gegen Iran: Wachsende Terrorgefahr und Furcht vor neuer Flüchtlingswelle
Bildquelle: Tichys Einblick

Zwischen Washington und Jerusalem wird heftig über die Option diskutiert, das geschwächte Mullah-Regime mit seinem Führer Ali Chamenei zu eliminieren – allerdings weiß niemand, was dann kommt. Gleichgültig aber wie der Krieg weitergeht, vieles spricht für einen deutlichen Anstieg der Zahl iranischer Flüchtlinge nach Europa. Die ersten sind schon in der Türkei angekommen.

Sollte Ayatollah Chamenei den Krieg überleben, wird er die Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wohl nicht vergessen. Israels erfolgreiche Militärschläge als „Drecksarbeit“ für den freien Westen zu benennen, ist nicht nur ehrlich, mutig und korrekt, es impliziert auch eine absolut zutreffende Beschreibung des blutrünstigen Mullah-Regimes als moralischen Abfall und Todfeind westlicher Werte.

Deutschland hat neuerdings offenbar einen Regierungschef, der die Dinge beim Namen nennen kann – was ihn vermutlich aus Sicht der islamistischen Gotteskrieger vehement in die Nähe vom „großen Teufel“ und vom „kleinen Teufel“, den USA und Israel, rückt.

Allerdings ist es gerade Deutschland, das angesichts der für Teheran äußerst schmerzhaften Verluste und Niederlagen derzeit besonders die Gefahr von Terroranschlägen fürchten muss. Die Gefahr wäre ohne die Worte von Merz nicht kleiner, aber die Äußerungen lassen auch auf eine – für Berliner Politik – eher ungewöhnlich nüchterne Einschätzung des Kanzlers über die Wertigkeit der Theokraten in Iran schließen.

Angesichts der aktuellen Eskalation im Nahen Osten sei die „Gefahr des Terrorismus gestiegen“, sagte am Mittwoch der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Das Mullah-Regime werde möglicherweise „seine bekannten Proxys weltweit“ zu Terroranschlägen nutzen.

Auch Merz hatte vor Angriffen auf jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa gewarnt. Für Israel sei das Nuklearprogramm eine „existenzielle Bedrohung“, aber auch Deutschland wappne sich für den Fall, dass „Iran israelische oder jüdische Ziele“ bei uns ins Visier nehme, sagte der Kanzler in Toronto.

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