Kriegsgerät statt E-Autos: So sucht VW jetzt nach neuem Geld vom Staat

vor 3 Monaten

Kriegsgerät statt E-Autos: So sucht VW jetzt nach neuem Geld vom Staat
Bildquelle: Apollo News

Das Automobilgeschäft bei Volkswagen läuft derzeit schlecht. Vor allem der politisch forcierte Wandel hin zur Elektromobilität entwickelt sich zunehmend zum Problem, da Deutschlands größter Autobauer mit seinen Stromern nicht wettbewerbsfähig ist. Infolgedessen gehen die Absätze zurück. Die Geschäftszahlen verdeutlichen die Krisenlage: Im Jahr 2025 brach der Gewinn nach Steuern um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro ein (mehr dazu hier).

In der Folge sucht Volkswagen aktuell verstärkt nach alternativen Einnahmequellen außerhalb des klassischen Automobilgeschäfts. Derzeit prüft der Konzern vor allem Projekte im Rüstungsbereich. Unter anderem wird eine Umstellung des Werks in Osnabrück auf Militärausrüstung geplant. So kann die durch Regulierung abgewürgte Produktion mit staatlichen Mitteln am Leben erhalten werden.

In der Fertigungsstätte, in der aktuell rund 2.300 Mitarbeiter beschäftigt sind, werden derzeit noch zivile Fahrzeuge produziert, darunter das VW T-Roc Cabrio. Dieses soll jedoch nur noch bis 2027 gebaut werden. Die Produktion der in Osnabrück gefertigten Porsche-Modelle endet bereits in diesem Jahr.

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