In Frankreich ermitteln die Behörden gegen die Plattform X von Elon Musk. X wird vorgeworfen, den Algorithmus zum Zweck der „ausländischen Einmischung“ zu manipulieren sowie „betrügerische Datenextraktion“ durchzuführen. Angestrengt wurden die Untersuchungen von Eric Bothorel, der für die Partei Renaissance des französischen Präsidenten Emmanuel Macron im Parlament sitzt.
Die Vorwürfe weist das Unternehmen scharf zurück. X kritisiert, dass durch das Vorgehen sein Grundrecht auf ein faires Verfahren untergraben wird und sorgt sich um die Privatsphäre seiner Nutzer. Die französischen Behörden haben bereits den Zugriff auf den Empfehlungsalgorithmus der Plattform sowie die Echtzeitdaten zu allen Nutzerbeiträgen beantragt. Mithilfe der Daten sollen Experten mehr über den Algorithmus herausfinden.
Zu den Experten, die sich mit den Vorwürfen gegen X auseinandersetzen, gehören nach Angaben von X David Chavalarias und Maziyar Panahi. Chavalarias leitet die Kampagne „Escape X“, die Nutzer der Plattform dazu aufruft, diese zu verlassen. Panahi nahm zusammen mit Chavalarias an Forschungsprojekten zu X teil, die laut der Plattform eine „offene Feindseligkeit“ zeigten. „Die Beteiligung dieser Personen wirft ernsthafte Zweifel an der Unparteilichkeit, Fairness und politischen Motivation der Ermittlungen auf, um es wohlwollend auszudrücken“, kommentiert X die beiden Experten in seinem Statement.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











