Kritik am Schweigekanzler: Warum duckt sich Friedrich Merz bei den Messer-Attacken in Deutschland weg?

vor etwa 1 Jahr

Kritik am Schweigekanzler: Warum duckt sich Friedrich Merz bei den Messer-Attacken in Deutschland weg?
Bildquelle: NiUS

Der Kanzler twittert gern und viel. Auf dem X-Account von „Bundeskanzler Friedrich Merz“ finden sich Kurznachrichten in vielen Sprachen. Über die strategische Partnerschaft mit Indien, den Besuch bei der deutschen Bundeswehr-Brigade in Litauen erklärt Merz (oder sein Social-Media-Team) in Deutsch, Englisch und Litauisch, und auch zum tödlichen Anschlag auf zwei Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington finden sich zweisprachige Texte: „Ich bin bestürzt ...“ „I am shocked by the news oft the murder of two employees ...“ Zur Wahl in Rumänien gibt es eine Botschaft in Rumänisch, Putin und Trump bekommen gesagt, wie es mit dem Frieden in der Ukraine weitergehen soll.

Zu den jüngsten Messer-Attacken von Bielefeld, Berlin und Remscheid findet sich nichts.

„Das ist ein Fehler“, sagt einer aus der CDU-Spitze zu NIUS. Partei und Bundestagsfraktion müssen sich in diesen Tagen noch finden, orientieren sich an Merz und seinem Kanzleramt. Nach drei Jahren in der Opposition wollen viele in der neuen Rolle als Regierungspartei und noch dazu mit einem schwierigen Koalitionspartner nichts falsch machen und warten auf Hinweise zu Tonlage und Härte der Reaktion. Doch Merz ist derzeit vor allem in der Welt unterwegs und will die Messer-Gewalt ganz offensichtlich nicht mit sich in Verbindung bringen, wie Unionsinsider vermuten.

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