Nirgendwo wird so viel über Arbeit gesprochen wie auf SPD-Parteitagen. Allerdings mehr so abstrakt. Die muss sich wieder lohnen, die Arbeit, sie muss teurer werden und gerecht verteilt. Konkret werden die Genossen nur beim Anekdotischen. Seine Eltern hätten „immer gearbeitet“, so SPD-Chef-Klingbeil, seien „zusätzlich noch Taxi gefahren“. Gab ja auch kein Bürgergeld.
♦ Entsprechend geht es seit Jahren abwärts mit den spezialdemokratischen Arbeitsverweigerern, die inzwischen sogar 16-Prozent-Wahlergebnisse als Erfolg feiern. Dieser Erfolg „hat viele Mütter und Väter“, so die neue Co-Chefin Bärbel Bas an Vorgängerin Esken gerichtet, „eine dieser Mütter des Erfolges warst garantiert auch du.“ Saskia Antifa Esken die „Mutter des Erfolges“? Gemeiner wird’s nicht.
♦ Wie meinen? Nur 65 Prozent für den Parteivorsitzenden Lars seien auch übel? Also bitte! Immer noch mehr als nötig, um weiterzumachen mit den kleinen und den großen Sauereien, und das wollten die Genossen auf keinen Fall ernsthaft gefährden. Denn dank Lars stehen auch weiterhin fast eine Milliarde Steuereuros für all die „Projekte“ zur Verfügung, die den Roten Freude machen. Zum Beispiel 182 Millionen Euro für „Demokratie leben!“, was die Demokratie eher würgt, aber viele rote, grüne und ein paar schwarze Bonzen gut leben lässt. Oder dreistellige Millionenbeträge für die Bundeszentrale für politische Bildung, beziehungsweise für das, was Rote und Grüne unter „politischer Bildung“ verstehen: Klima, Queere, No-AfD. Mehr als 750 Millionen ließen sich mit einem Federstrich einsparen, ohne dass das Land Schaden nähme.
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