Bei der Landratswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist die Alternative für Deutschland der CDU dicht auf den Fersen bzw. führt sogar nach dem ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag.
Bei drei von vier Landkreisen fordern AfD-Kandidaten jetzt ihre CDU-Kandidaten oder von der CDU unterstützte Bewerber in der Stichwahl am 25. Mai heraus. Sowohl in Vorpommern-Rügen als auch in Vorpommern-Greifswald und dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind AfD-Kandidaten an den CDU-Bewerbern ganz nah dran oder liegen sogar vorn.
Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte konnte AfD-Kandidat Enrico Schult mit seinem Sieg im ersten Wahlgang gegen den CDU-Bewerber Thomas Müller eine Stichwahl erzwingen. Schult erreichte 36,1 Prozent, Müller nur 27,0 Prozent. „Stärkste Kraft an der Seenplatte, mit deutlichem Abstand vor der CDU, das hätte ich so nicht erwartet“, gibt Schult selber zu. Die CDU muss jetzt hier auf ihre linken Verbündeten hoffen.
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