Der CDU-Politiker Armin Laschet ist innerorts mit 97 km/h geblitzt worden. Ereignet hatte sich der Fall bereits im Juli 2024. Die Bild berichtet nun zuerst darüber. Bereits am Tag nach dem Vorfall soll sich Laschet bei der Polizei gemeldet haben und über den Vorfall berichtet haben – und brachte eine bemerkenswerte Rechtfertigung an.
Laschet argumentierte, dass das hohe Tempo aus einer Verfolgungssituation entstanden sei. Laschet habe unbekannte Männer ein Fahrzeug besteigen sehen, welches ihm für nicht unwesentliche Zeit hinterhergefahren sei. Er habe sich dadurch verfolgt gefühlt, so Laschets Argumentation.
Er habe sich ernsthafte Sorgen gemacht und an einer Ampel versucht, möglichen Verfolgern zu entkommen – und dafür offenbar eine fast doppelt so hohe Geschwindigkeit wie erlaubt in Kauf genommen. Durch sein Tempo sei ebenfalls niemand gefährdet gewesen. Als Grund für die Angst hat der CDU-Politiker auf die vielen Morddrohungen, die er erhalten würde, verwiesen. Die Polizei fand nach Prüfung von Laschets Geschichte keine Ansatzpunkte für eine Verfolgung durch andere Personen und entschied sich gegen ein strafrechtliches Verfahren gegen angebliche Verfolger.
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