“Der Begriff „Zwangsbeitrag“ sei „zentraler Kampfbegriff“ einer Kampagne gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“, schrieb am Wochenende der Moderator der ARD-Sendung Monitor, Georg Restle.
Thrym: Ich möchte Georg Restle aufrichtig danken! Ich hatte wirklich gedacht, dass es sich um eine Zwangsabgabe handeln würde, aber nach seiner Klarstellung kann ich die Einzugsermächtigung ja dann widerrufen.
Television und Rundfunk – sollten nicht beide darauf ausgelegt sein, ihr Publikum im wirklichen Sinn zu unterhalten, ihm unvoreingenommen Informationen zuteil werden zu lassen? Was aber heißt ‚unterhalten‘ beim ÖRR? Er geriert sich als allein selig machende Institution, betreibt subtil oder plump Volkserziehung , indoktriniert, steuert die Meinung der Zuschauer/-hörer, manipuliert, bestimmt. Geschickt werden Informationen vorgetragen, mal bleibt etwas außen vor, nimmt eine ‚passende‘ Färbung an, der erhobene Zeigefinger sagt „pfui“ oder Minderheitliches wird betont. Variatio delectat!
Der Unterhaltungssektor ist kaum vergnüglich, ergeht sich in schrillen, lauten Formaten, Filme und Serien werden in x-ter Wiederholung gespielt, Neuheiten orientieren sich artgerecht am herrschenden, krassen Zeitgeist. Wahres Können war einmal. Eine schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht!
Das Bundesfinanzministerium bedient sich fleißig der Bezeichnungen „Zwangsabgabe“ bzw. „Zwangsbeitrag“. Ein willkommener Anlass für TE, seine Leser auf die findige Suche nach alternativen Begriffen zur Benennung von „Pflicht“ oder „Zwang“ durch die für jedermann obligatorische ÖRR-Abgabe zu schicken. Der „Blüten“Strauß an Begrifflichkeiten ist riesig, bunt und ideenreich, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Eines zeigt die schier unendliche Vielfalt – der Bürger hat die Nase voll, es reicht, die selbstherrliche Kaste der Mediengötter zu finanzieren!
Zum alten Fritz Per Zwang wird eine Pensionskasse Privilegierter bedient.
siebenlauter Wir leben in einem Sozialstaat, in dem dessen Gerichtsvollzieher notfalls mit Gewalt dafür sorgen, dass die arme Witwe die hoch sechsstellig dotierten Rundfunkbonzen finanziert. Das muss einem unsere Demokratie schon wert sein. Nein, der „Rundfunkbeitrag“ ist in reichlich vielerlei Hinsicht völlig untragbar und anachronistisch ist er ohnehin. Die Nomenklatura selbsternannter Meinungsherrscher hingegen, sie lebt sehr gut davon. Mit Demokratie hat das alles nichts zu tun. Der ÖRR vielmehr, er ist ein unverzichtbares Instrument der herrschenden Klasse zur Aufrechterhaltung ihrer Herrschaft. Sich das von den Opfern auch noch bezahlen zu lassen, ist die Krönung der Herrschaftskunst.
Freigeistiger Wie wär’s mit Propaganda-Zehnt? … Wie beim früheren Zehnt handelt es sich schlicht um Ausbeutung …
Augenblick „Schmutzgeld“ wäre mein Hauptvorschlag, weil es gleich zwei passende Bedeutungen beinhaltet. Ein Hinweis auf den Inhalt vieler Sendebeiträge sowie durch Assoziation mit einem ähnlichen Wort ein Hinweis auf den Zahlungszwang. Weitere Alternativen: • Pinocchio-Taler • Marionetta-Maut • Reschkle-Soli (Restle und Reschke wird zu einem Wort) • GO-Beitrag (Abk. Government Organization oder wahlweise Grünen-Organisation) • NSO-Soli (Abk. Non-Service-Organization)
Karl Schmidt Sie wollen Restle und Reschke als „moralisch“ framen? Himmel, sind Rechte untalentiert bei der Suche nach Kampfbegriffen. „Groschen“ scheint in Anbetracht des horrenden Be(i)trages genauso unpassend. Der Zwangsbeitrag stört die professionellen Schnorrer offensichtlich enorm: Warum also nach Alternativen suchen, wenn er die ARD-Hetzer so aus der Reserve lockt?
bfwied Restle habe ich mir nur ein paar Male kurz angetan, und das genügte an Framing bis oben hin. Man kann ihn getrost als verbissenen Linksideologen u. Propagandisten ansehen. Er möge ruhig noch mehr dummes Zeug von sich geben, es werden immer mehr Leute merken, welcher Geist dahintersteckt. Es ist schon lachhaft, eine gesetzlich verordnete Abgabe nicht als erzwungene Abgabe, also Zwangsabgabe zu bezeichnen.
thinkSelf Wir nennen das natürlich weiter „Zwangsbeitrag‘. Denn „ultrarechts“ ist ja heute schlicht ein Synonym für alles Richtige, Gute und Schöne in der Welt, während „progressiv“ in all seinen Spielarten ein Synonym für irre, bösartig und faschistisch ist. Und zwar immer alles gleichzeitig.
Sonny Wir brauchen für die Zwangsfinanzierung der linksgrün-gefärbten Hetzanstalten keine neue Begrifflichkeit. Zwangsabgabe ist ein wahrheitsgemäßes Wort, welches den ÖRR-Beitrag umfassend beschreibt.
Siggi Zwangsabgabe ist geradezu weichgespült. Das ist nichts anderes als eine Propagandasteuer.
Micci „Zahle freiwillig, oder es passieren dir garantiert sehr üble Dinge!“ Und der einzig wirklich passsende Begriff dafür ist: Schutzgeld!
TomSchwarzenbek • Consiliere-Keks • Vendetta-Prophylaxe
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











