Bei dem insolventen Kunststoffhersteller Domo in Leuna geht der Betrieb zunächst weiter. Zur „Gefahrenabwehr“ ordnete das Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Sven Schulze (CDU) den Weiterbetrieb an. Schulze habe nun das Heft des Handelns in die Hand genommen, sagte der Minister in einem MDR-Interview. Damit entsteht unter CDU-Führung ein Kunststoffkombinat – inklusive Haftungsrisiken für den Steuerzahler.
Durch die Anordnung werden Kosten in Millionenhöhe entstehen, berichtet der MDR. Das Landesverwaltungsamt rechnet demnach mit Kosten im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Das Land Sachsen-Anhalt betreibt ab sofort ein Chemiewerk – unter der Führung von Wirtschaftsminister Schulze.
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