Nachdem eine mit Regenbogenfarben bemalte Treppe im Arnsberger Stadtteil Neheim wiederholt in den Farben der deutschen Nationalflagge übermalt wurde, entschied der Bezirksausschuss nach Angaben der Westfalenpost nun, die Treppe nicht erneut sanieren zu lassen.
Die in Regenbogenfarben gestaltete Treppe wurde zuletzt Anfang Februar mit den Farben der deutschen Nationalflagge übermalt. Ursprünglich wurde sie im vergangenen Sommer von Schülern des Arnsberger Gymnasiums Laurentianum im Rahmen eines Schulprojekts mit der „LGBT-Regenbogenfahne“ bemalt. Seitdem wurde die Treppe insgesamt zweimal von Unbekannten beschädigt; einmal wurde sie bereits saniert, jedoch nicht ein zweites Mal, wie der Bezirksausschuss in seiner jüngsten Sitzung nun beschloss. Das Projekt soll eingestellt und durch eine Alternative ersetzt werden.
Der Bezirksausschussvorsitzende Andreas Dieck (CDU) begründete die Entscheidung des Gremiums damit, dass man dadurch nur weiter „provozieren“ würde. Er fürchte außerdem, dass sich solche Taten wiederholen könnten. Angesichts der Haushaltslage sei eine regelmäßige Sanierung der Anlage nicht stemmbar. Die Treppe werde zudem durch die politischen Schmierereien zunehmend verschmutzt.
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