Dänemark verschärft seinen Kurs in der Migrationspolitik deutlich. Künftig sollen ausländische Straftäter schneller und rigoroser des Landes verwiesen werden.
Konkret sieht der Plan von Regierungschefin Mette Frederiksen vor, dass nicht-dänische Staatsangehörige, die wegen schwerer Delikte wie Gewaltverbrechen oder Sexualstraftaten zu einer Haftstrafe von mindestens zwölf Monaten verurteilt werden, künftig verpflichtend ausgewiesen werden. Bisher ist eine Abschiebung nicht automatisch vorgesehen, da internationale Abkommen den Schutz von Familie und Privatleben garantieren. Nach Angaben des Migrationsministeriums sollen die neuen Regelungen bereits ab dem 1. Mai in Kraft treten.
Dänemarks stellvertretender Ministerpräsident und Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen war bei der Präsentation der neuen Abschiebereform ebenfalls dabei.
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