Christian Lindner zeigt sich trotz schlechter Umfragewerte im Vorfeld der nächsten Bundestagswahl entschlossen. Wie bereits in den Wahljahren 2017 und 2021, als die FDP unter seiner Führung ebenfalls niedrige Umfragewerte erhielt, strebt Lindner auch diesmal ein starkes Wahlergebnis an. „Meine Ambition ist, jetzt wieder so zu kämpfen, dass wir ein zweistelliges Wahlergebnis haben“, so Lindner am Sonntagabend im Bericht aus Berlin.
Konkret sprach er von „mehr als zehn Prozent“, während die Partei in – vor dem Ampel-Aus durchgeführten – Umfragen lediglich drei bis fünf Prozent erreicht und um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen muss. Gleichzeitig erklärte sich der ehemalige Finanzminister zum passenden Partner für die CDU, mit der er nach möglichen Neuwahlen koalieren möchte, um erneut Minister zu werden.
Währenddessen warnte Lindner die CDU aber auch vor einer möglichen Zweier-Koalition mit der SPD oder den Grünen. „Ich jedenfalls kann nur in der Sache zunächst sehen, dass sowohl Schwarz-Rot als auch Schwarz-Grün Ampel Light wäre“, erläuterte der FDP-Bundesvorsitzende seine Bedenken. Ein solches Bündnis sei aus seiner Sicht nicht der nötige „Aufbruch, den das Land braucht“. Zuvor hatte der FDP-Vorsitzende bereits deutlich gemacht, dass er eine Fortsetzung der aktuellen Ampel-Koalition ausschließt (Apollo News berichtete).
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