Am Sonntag versammelten sich nach Polizeiangaben rund 1.800 Menschen zu einer angeblichen Spontan-Demonstration gegen die „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz. Unter dem Motto „Wir sind das Stadtbild“ demonstrierten sie gegen Merz’ Wortwahl und für die Brandmauer zwischen Christdemokraten und AfD. Ein Redner bezeichnete den Bundeskanzler als „Rassisten“. Er drohte dem CDU-Chef: „Mäßigen Sie Ihren Tonfall oder erwarten Sie unseren Widerstand immer und immer wieder.“
Organisiert wurde die Demonstration durch zwei vermeintlich unabhängige Bürgerbewegungen: die „Eltern gegen Rechts“ und „Hand in Hand“. Die „Eltern gegen Rechts“ wurden im Frühjahr 2024 angeblich durch eine kleine Runde Mütter gegründet. Was wie eine Bürgerbewegung wirken soll, ist jedoch Teil des staatlich finanzierten NGO-Komplexes: Blickt man in das Impressum des Internetauftritts der Initiative, steht dort die Amadeu-Antonio-Stiftung – die linke Organisation, die maßgeblich durch den Staat finanziert wird.
Die andere Initiative „Hand in Hand“ gehört zum „Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein“ – einem Verein linker Anwälte, der aus der 68er-Bewegung entstanden ist und unter anderem durch Otto Schily und zahlreiche Politiker der SPD und Grünen mitgegründet wurde. Unterstützt wird die Initiative zusätzlich durch die Jugendorganisation der Linkspartei, Amnesty International, Campact und Verdi.
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