Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken hat sich über den linksextremen Anschlag auf das Berliner Stromnetz geäußert. „Diese Aktion ist total panne, da ist sich die gesamte Linkspartei einig, dass das nicht richtig ist“, sagte der Politiker in Berlin zu dem Stromausfall. „Da sitzen jetzt Tausende Menschen allein im Dunkeln in ihren Wohnungen und frieren. Für mich ist linke Politik eine, die an der Seite der Menschen steht“, so van Aken. Im Berliner Südwesten sind noch immer 27.800 Haushalte den vierten Tag in Folge ohne Strom. 1.000 Gewerbebetriebe sind ebenfalls noch von der Versorgung abgeschnitten.
Nach bisherigen Erkenntnissen legten Mitglieder der linksextremistischen „Vulkangruppe“ gegen halb sieben Uhr am Samstagmorgen an einer Stromleitung nahe dem Teltowkanal Feuer (Apollo News berichtete). Die Leitung versorgt ein Kraftwerk im Stadtteil Lichterfelde. Infolge der Brandstiftung kam es schlagartig zu einem massiven Stromausfall. Polizei und Feuerwehr gehen von einem gezielten Angriff auf kritische Infrastruktur aus.
Anfang 2025 hatte Jan van Aken, der den linksextremen Anschlag jetzt „total panne“ nennt, in einem Interview mit der NZZ Straftaten noch relativiert, wenn sie von links kommen. Von den Journalisten des Schweizer Blattes wurde van Aken auf eine Straftat angesprochen, die er gegenüber dem Spiegel zugegeben hatte. Demnach habe er 2016 Geheimdienstinformationen an Greenpeace weitergegeben, die sich auf das transatlantische Freihandelsabkommen bezogen. Mittlerweile sei die Straftat verjährt. Van Aken stellte die Frage in den Raum, ab wann ein Ziel einen Rechtsbruch rechtfertigen könne: „Manchmal muss man Grenzen übertreten, um die Allgemeinheit zu schützen.“ Einem AfD-Abgeordneten gesteht er diese Gewissensfreiheit auf hypothetische Nachfrage der NZZ hingegen nicht zu: „Wer andere ausgrenzt und nach unten tritt, dient ja nicht dem Gemeinwohl“, so van Aken. Anders bei politisch linken Vergehen wie seinem (Apollo News berichtete).
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