In einer spontanen Protestaktion haben vier Aktivisten aus der linksextremen Szene am Mittwoch die Parteizentrale der CDU in Hamburg-Winterhude für kurze Zeit besetzt. Sie wollten damit auf die Auslieferung des mutmaßlichen Linksterroristen Simeon T., der sich nun Maja nennt und als „non-binär“ identifiziert, aufmerksam machen. Die Polizei griff rasch ein und beendete die Besetzung.
Die Aktivisten kletterten kurz nach 12:00 Uhr mittags über ein Baugerüst auf den Balkon des Gebäudes und entrollten zwei Transparente mit den Aufschriften „Holt Maja zurück“ und „Free all Antifas“. Die Aktion dauerte allerdings nur Minuten: Bereits Sekunden später traf die erste Polizeistreife ein. Die vier Besetzer mussten ihre Personalien angeben, und auch unbeteiligte Passanten, die die Szene zufällig beobachtet hatten, wurden von insgesamt acht Beamten befragt.
Maja, der eigentlich Simeon heißt, vor Gericht in Budapest.
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