Nachdem der CDU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Friedrich Merz in seinen jüngsten Fernsehauftritten sich nicht klar von einer schwarz-grünen Koalition nach der Bundestagswahl distanzierte, versuchte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann im Gespräch mit RTL/ntv Frühstart für etwas Klarheit zu sorgen. Linnemann stellte klar, dass die von der Union ausgerufene Migrationswende eine klare Priorität hat.
Eine Zusammenarbeit mit den Grünen in diesem Bereich hält er für äußerst schwierig: „Ich kann es mir schwer vorstellen, wie wir beim Thema Migration mit den Grünen zusammenkommen.“ Vielmehr gehe es der CDU um einen grundsätzlichen Politikwechsel, sollte es zu diesem nicht kommen, könne man „nicht regieren“.
Diesen will Linnemann mit aller Konsequenz durchsetzen. Besonders der Fünf-Punkte-Migrationsplan von Friedrich Merz sei dabei nicht verhandelbar. „Wir rudern nicht zurück, im Gegenteil“, erklärte er mit Blick auf den Bundestagsbeschluss, der mit Unterstützung von FDP, BSW und AfD zustande kam. Kritik aus der SPD wies er als Wahlkampftaktik zurück und betonte, dass die CDU in dieser Frage standhaft bleiben werde.
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