Um strengere Migrationsregeln durchzusetzen, möchte die CDU notfalls auch mit der AfD zusammenarbeiten. Das ging aus einer Präsidiumssitzung der Christdemokraten in der Nacht auf Freitag hervor (Apollo News berichtete). CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann legte am Freitagnachmittag nach und nahm sogar die AfD in Schutz.
„Das Nazi-Bashing gegen die (AfD, Anm. d. Red.) und das Brandmauergerede müssen aufhören“, betonte Linnemann auf einer Wahlkampfveranstaltung in der Nähe von Paderborn. „Diese Partei steht auf dem Wahlzettel. Ja, da sind auch Rassisten dabei, aber sie werden durch Nazi-Vergleiche und Brandmauergerede nur noch bedeutender“, hielt er weiter fest.
Damit untermauerte er auch die Ambitionen der CDU, Anträge zur Bekämpfung der illegalen Migration in der kommenden Woche im Bundestag „ohne Rücksicht darauf, wer diese Anträge mit unterstützt“, einbringen zu wollen, wie es in einer Mitteilung der parlamentarischen Geschäftsführung an die Abgeordneten der Unionsfraktion heißt. Das gilt auch dann, „wenn nur die AfD“ für die Anträge stimmt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











