Die Europäische Union steht vor einer schwierigen Aufgabe: Sie strebt eine Verschärfung der Sanktionen gegen russisches Flüssigerdgas (LNG) an, um Moskaus wirtschaftliche Stärke zu schwächen. Doch während diese Linie zunehmend rigoroser verfolgt wird, zeigt sich in Frankreich eine ambivalente Haltung.
Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine hat die EU umfassende Sanktionen gegen Moskau eingeführt, die auch den Energiesektor umfassen. Der jüngste Schritt in dieser Strategie sieht eine zusätzliche Einschränkung für russische LNG-Flotten vor, um die europäische Abhängigkeit von russischen Energielieferungen weiter zu minimieren und den Druck auf die russische Wirtschaft zu verstärken. Einig ist sich Europa darüber jedoch keineswegs, wie der Fall Frankreich zeigt.
Obwohl die EU insgesamt eine strengere Linie gegen russisches LNG fährt, geht Frankreich offenbar eigene Wege. Eine Untersuchung der NGO Disclose enthüllt, dass russische LNG-Tanker in französischen Häfen instand gehalten werden – insbesondere in Brest. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 wurden dort mindestens zehn russische Schiffe, darunter acht LNG-Tanker, gewartet.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











