Nach Maduros Verhaftung könnte Venezuela zum großen Wirtschaftspartner der USA werden

vor 6 Monaten

Nach Maduros Verhaftung könnte Venezuela zum großen Wirtschaftspartner der USA werden
Bildquelle: NiUS

Die US-Regierung von Donald Trump setzt Venezuelas sozialistischen Machthaber im Handstreich ab. Vordergründig geht es um den Kampf gegen Drogenhandel und die Sicherheit der USA.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Venezuela könnte das reichste Land Südamerikas sein und sitzt auf riesigen Rohstoffvorkommen. Es wäre der perfekte Partner für die US-Wirtschaft. Aber nur ohne Maduro und seine korrupte Junta. Und es geht ebenso um das Ende des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in Kuba und Nicaragua, die beide am Tropf von Venezuela hängen.

Die Geschichte Venezuelas in den vergangenen 25 Jahren ist eine Geschichte des Verfalls und der Korruption unter Hugo Chávez und Nicolás Maduro. Nach einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts um rund 80–86 Prozent innerhalb weniger Jahre steckt Venezuela in einer der schwersten Wirtschaftskrisen der jüngeren Geschichte; die Wirtschaftsleistung schrumpfte zwischen 2014 und 2021 um etwa drei Viertel. Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner sind als Wirtschafts‑ und Flüchtlingsmigranten ins Ausland gegangen, was die inländische Nachfrage und das verfügbare Fachkräftepotenzial zusätzlich schwächt.

Seit etwa 2021 zeigen sich leichte Erholungszeichen: Die Wirtschaft wächst wieder moderat, unter anderem dank begrenzter Liberalisierung, teilweiser Dollarisierung und etwas steigender Ölförderung. Das war aber stets nur ein fragiles Wachstum, weil niemand wusste, wie lange sich Maduro noch halten kann. Venezuela erlebte unter der Regierung Maduro eine Phase extremer Hyperinflation, in der Preissteigerungen zeitweise bei Zehntausenden Prozent pro Jahr lagen.

Nicolás Maduro blockierte Wachstum und Wohlstand.

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