Zum 1. Oktober wird das international renommierte „Forschungszentrum Globaler Islam“ an der Frankfurter Goethe-Universität geschlossen. Es gibt zwar ungefähr 40 Professuren für Islamische Theologie und Religionspädagogik, doch nunmehr nicht einmal mehr ein einziges kritisches Forschungszentrum zum Islam.
Dafür aber startete im Frühjahr 2024 an der Frankfurter Goethe-Universität ein auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das „die Erfahrungen und Wahrnehmungen von rassistischer und anderer Formen menschenfeindlicher Diskriminierung durch die Polizei bei hiervon Betroffenen in mehreren deutschen Großstädten“ umfassend erheben soll, Schwerpunkt dabei: der polizeiliche Umgang „mit der Problematik des Rassismus“. Befragt werden „Expert:innen“, zum Beispiel „Betroffenenorganisationen“.
Interessant: ein Forschungsprojekt, bei dem schon feststeht, was das Ergebnis ist – nämlich dass es bei der Polizei in relevantem Ausmaß „rassistische und menschenfeindliche“ Diskriminierung gibt und „Betroffene“ stets objektiv aussagen?
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