Wolfgang Reitzle ist einer der dienstältesten Topmanager (u.a. BMW, Linde). In einem FAZ-Interview hat er dieser Tage schonungslos die Schwächen des Wirtschaftsstandorts Deutschland benannt und mit dem Energiewende-Irrsinn abgerechnet: „Im Ausland freut man sich über unsere Dummheit!“
Die wirtschaftliche Lage Deutschlands sieht Reitzle als „sehr ernst“ an: „Die Probleme, die wir heute in Deutschland sehen, haben sich über sehr lange Zeit aufgebaut.“
Die in den Ruhestand wechselnde Manager-Legende nannte als Gründe für den Niedergang der deutschen Wirtschaft an erster Stelle die immer höhere Belastung des Faktors Arbeit durch Steuern und Abgaben: „Laufend werden mehr Lohnnebenkosten draufgesattelt. Das belastet die Unternehmen und schadet der Wettbewerbsfähigkeit“, betonte Reitzle und fragte: „Was machen wir eigentlich, wenn in den nächsten 15 Jahren immer mehr humanoide Roboter menschliche Arbeit substituieren? Wollen wir die dann auch besteuern?“
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