Am Ende dieser Woche könnte die Republik eine andere sein. Ja, man wird es nicht sofort merken. Aber Bundestag und Bundesrat könnten die Weichen stellen für einen schleichenden Abstieg unseres Landes. Für eine schlimme wirtschaftliche und soziale Entwicklung.
Noch ist es nicht soweit. Klagen gegen die Bundestagssitzung sind eingereicht. Und weder dort noch im Bundesrat ist jene Zweidrittelmehrheit sicher, die für Änderungen unseres Grundgesetzes nötig sind.
Sollte aber alles so kommen, wie es CDU, CSU, SPD, Grüne gerne hätten: Ein künftiger Regierungschef Friedrich Merz hätte sich schon vor Amtsantritt disqualifiziert. Er wäre der Kanzler des Wortbruchs. Und auch jener Kanzler, der seiner Kanzlerschaft alles unterordnet – selbst das Wohl des eigenen Landes.
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Man reibt sich die Augen. Wie konnte es so weit kommen? Der ganze Kladderadatsch hat einen einzigen Auslöser: Friedrich Merz will Kanzler werden. Als schlechter Stratege hat er alle Optionen jenseits einer Koalition mit der SPD ausgeschlossen. Deshalb kann die kleine 16-Prozent-Partei den Preis in die Höhe treiben.
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