Weil Saskia Esken während der Koalitionsverhandlungen im Urlaub ist, gibt es massive Kritik aus der SPD an der eigenen Parteivorsitzenden. Nach der Abstimmung zur Grundgesetzänderung am Dienstag, mit der das Sondervermögen von Union und SPD ermöglicht werden soll, wollte Esken dann auf die Kanaren fliegen, berichtet die Bild.
Auch wenn die SPD-Politikerin nicht Teil der Arbeitsgruppen von Union und SPD ist, die momentan die Detailfragen des Koalitionsvertrags klären sollen, und erst nächste Woche bei der entscheidenden Runde der Chefetagen anwesend sein muss, hagelt es jetzt erneut Kritik aus der eigenen Partei.
Während Esken zur Entspannung in den Urlaub reist, würden beispielsweise Lars Klingbeil und Friedrich Merz die Verhandlungen, bei denen die Koalition dann endgültig besiegelt werden soll, vorbereiten, Merz habe sogar eine Reise zum EU-Gipfel am Freitag abgesagt, so die Kritik laut Bild.
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