Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes im November 2024 haben in Berlin 2.407 Menschen offiziell ihr Geschlecht geändert oder auf einen Geschlechtseintrag verzichtet. Das geht aus einem Bericht der B.Z. hervor, der sich auf eine Antwort der Senatskanzlei auf eine parlamentarische Anfrage der AfD stützt.
Demnach wechselten 1.420 Berlinerinnen und Berliner von „männlich“ zu „weiblich“ oder umgekehrt. Besonders häufig kam es in den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg mit 181 Fällen und Neukölln mit 172 Fällen zu Änderungen. Weitere 488 Personen ließen ihren Eintrag von „männlich“ oder „weiblich“ auf „divers“ umstellen, mit den höchsten Zahlen in Pankow mit 69 Fällen und Neukölln mit 62 Fällen.
Ebenfalls 488 Menschen entschieden sich dafür, ihren Geschlechtseintrag vollständig zu streichen. Auch in dieser Kategorie verzeichneten Neukölln (102) und Pankow (61) besonders viele Fälle. Sieben Berliner machten von der Möglichkeit Gebrauch, nach einer Änderung wieder zu einem männlichen oder weiblichen Eintrag zurückzukehren.
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