Einige Teile Berlins müssen noch immer ohne Strom auskommen. Betroffen sind weiterhin mehrere Stadtteile im Südwesten der Hauptstadt. Manche Anwohner, nicht selten ältere Menschen, haben ihre Wohnungen verlassen – aber nicht alle. NIUS war am Schlachtensee im Bezirk Steglitz-Zehlendorf und hat mit Senioren darüber gesprochen, wie sie trotz Kälte und Dunkelheit zu Hause ausharren – und ein Notfall dennoch die Gemeinschaft stärkt.
Kein warmes Wasser, keine Heizung, die Jalousien sind automatisch heruntergefahren oder der Herd lässt sich nicht mehr bedienen: Die Liste der Probleme, vor denen Anwohner im Südwesten aktuell stehen, ist lang. Besonders häufig leiden die älteren Generationen unter den Ausnahmezuständen. Nicht wenige haben deshalb ihre Wohnung bereits verlassen, andere harren lieber weiterhin im Eigenheim aus. Dort macht die Not so manchen erfinderisch. Geheizt wird etwa mit dem Gasbackofen, dieser kann immerhin kurzfristig Wärme spenden. Und die kann bei vielen Betroffenen auch erst einmal nicht wieder so schnell entfliehen: Weil sich die Rollläden heutzutage oft nur noch elektrisch hoch- und herunterfahren lassen, blieben die Jalousien am ersten Morgen des Ausfalls einfach unten. Heißt: Manchem bleibt nicht nur das elektronische, sondern auch das Tageslicht verwehrt.
Sehen Sie hier das vollständige Video:
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











