In der SPD gilt inzwischen als Option, eine neue Haushaltsnotlage auszurufen, um zusätzliche Schulden aufzunehmen. SPD-Generalsekretär Markus Miersch sprach in diesem Zusammenhang von einem drohenden „Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft“, den es abzuwenden gelte. Für NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt sind das historisch einmalige Worte, die ein Versagen von Friedrich Merz belegen.
„Die entscheidende Formulierung“, so Reichelt bei NIUS Live, „lautet: den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft abwenden. Das ist es, was der SPD-Generalsekretär hier in den Raum stellt. Er sagt, er wolle den Teufel nicht an die Wand malen – aber genau darum geht es offenbar: einen möglichen Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft zu verhindern.“
Das sei, so Reichelt weiter, „der Zustand dieser Bundesregierung – ein Jahr, nachdem Friedrich Merz im zweiten Anlauf zum Bundeskanzler gewählt worden ist.“
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