Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist offensichtlich nach Kräften bemüht, eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts zu hintertreiben. Nicht nur, dass aus seiner Sicht „Nachgiebigkeit“ im Ringen um Kompromisslösungen „fehl am Platz“ sei; jetzt provoziert der deutsche Regierungschef Moskau auch noch mit der Aussage, Kreml-Chef Wladimir Putin sei der „schwerste Kriegsverbrecher unserer Zeit“.
Merz, der sich in Europa offenbar immer mehr zur Führungsfigur unter der sogenannten „Koalition der Willigen“ aufschwingen will, sagte dies in einem Interview mit den TV-Sendern ProSieben und Sat1. Der Kanzler bekräftigte seine Wortwahl dann auf der Plattform X unkommentiert.
Merz betonte, er habe aktuell „keine Veranlassung“, Putin „an irgendeiner Stelle“ Glauben zu schenken. Er forderte erneut härtere Sanktionen, um die, so wörtlich, „ökonomische Erschöpfung Russlands herbeizuführen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











